Über uns
Geschichte
Lorica ist ein Familienunternehmen, gewachsen aus Schleswig-Holstein, mit Wurzeln an der Schlei nahe Kappeln und einem festen Standbein in Sachsen-Anhalt. Als wir 2002 gegründet wurden, drehte sich bei uns alles um Windenergie. Heute denken wir größer: Wir entwickeln Systeme, die ganze Gemeinden mit erneuerbarer Wärme und Strom versorgen – die Landwerke.
Mit 9 Windparks und 47 Windenergieanlagen sind wir ein Energieproduzent für über 40.000 Vier-Personen-Haushalte. Wir verstehen uns als Stromproduzenten, die Menschen versorgen. Die Planung und Projektierung hat daher immer das gleiche Ziel: den Eigenbetrieb der gebauten Anlagen.
Alles begann in den 1990er Jahren, als die moderne Windenergie in Deutschland langsam Fahrt aufnahm. Siegfried Panzer errichtete 1994 seine ersten Windenergieanlagen an der Schlei – als einer der Pioniere in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit seinem Sohn, Dr. Bernd Panzer, gründete er 2002 Lorica. Vater und Sohn stehen bis heute an der Spitze des Unternehmens.
Der Name Lorica geht auf den Familiennamen unserer Gründer zurück. Er steht für Stabilität, Schutz und Verlässlichkeit – Eigenschaften, die auch unsere Projekte prägen. Denn Energieversorgung bedeutet Sicherheit für Gemeinden und Verlässlichkeit für kommende Generationen.
In der Nähe der Schleistadt Kappeln stellte Siegfried Panzer in den 1990er-Jahren seine ersten Windenergieanlagen auf. Alle laufen noch heute. Damit gehörte er zu den frühen Pionieren der Windkraft in Schleswig-Holstein.
2002 folgte die Gründung von Lorica gemeinsam mit seinem Sohn Dr. Bernd Panzer. Dabei ging es ihnen nie darum, Anlagen einfach nur zu errichten und weiterzugeben. Ihr Ziel war es, sie selbst zu betreiben, Verantwortung zu übernehmen und erneuerbare Energie dort zu verankern, wo sie gebraucht wird. Dieser Weg prägt Lorica bis heute – und unterscheidet uns von vielen anderen.
Mit 9 Windparks und 47 Windenergieanlagen sind wir ein Energieproduzent für über 40.000 Vier-Personen-Haushalte. Und auch das ist erst der Anfang, denn in den nächsten Jahren wird Lorica stark wachsen.
Vor rund zehn Jahren haben wir unser Geschäftsmodell weiterentwickelt. Wir wollten nicht länger nur Strom einspeisen, sondern ganze Gemeinden mit erneuerbarer Energie versorgen. Daraus entstand die Idee der Landwerke – inspiriert von erfolgreichen Konzepten in Dänemark, übertragen auf den ländlichen Raum in Deutschland. Landwerke verknüpfen Wind, Sonne, Biomasse, Abwärme und Speicher zu einem regionalen Energiesystem.
Wir bringen unterschiedliche Bausteine zusammen: Windenergieanlagen, Photovoltaikfelder, Solarthermie, Biomasse, Abwärme und Speicher. Was für sich allein schon stark ist, wird im Zusammenspiel noch wirkungsvoller. Es entstehen Netze, die nicht nur Technik verbinden, sondern Menschen und Regionen eine neue Zukunft geben.
Ein Landwerk entsteht nicht über Nacht. Flächen müssen gesichert, Planungsrecht geschaffen, Genehmigungen erteilt und Netze geplant werden. Erst dann folgen Bau und Betrieb. Jeder dieser Schritte ist ein Meilenstein – manchmal auch eine Hürde. Doch genau diese Ausdauer macht uns aus: Wir bleiben dran, von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme.
In erster Linie produziert Lorica Energie – vor allem aus Windkraft. Mit derzeit neun Windparks und 47 Anlagen versorgen wir rund 40.000 Vier-Personen-Haushalte zuverlässig und stabil. Darauf bauen wir auf: Aktuell laufen drei große Genehmigungsverfahren für insgesamt 24 Windenergieanlagen in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Für 2025 bereiten wir weitere Anträge für rund 12 bis 15 Anlagen vor. Parallel entwickeln wir fünf Landwerke sowie etwa 40 weitere Windprojekte in einer frühen Phase.
Besonders hervorzuheben sind die Bördelandwerke in Sachsen-Anhalt: Sie gelten als Schaufenster dafür, was Landwerke leisten können: Die Ortsteile Biere und Eickendorf sollen vollständig mit erneuerbarer Wärme versorgt werden. Windenergie, Solarthermie, Photovoltaik und Wärmespeicher greifen ineinander und machen die Region mit einer Leistung von zusammen mehr als 70 MW unabhängig von fossilen Brennstoffen. Was anderswo noch Zukunftsmusik ist, wird hier schrittweise greifbar – eine ganze Gemeinde, die zeigt, wie die Energieversorgung von morgen aussieht.














